Mobiles Fashion Marketing


Next Level Mobile Marketing – sengaa, die Fashion & Lifestyle Plattform

Modeaffine Menschen dafür zu belohnen ihre Style-Ideen mit anderen Menschen zu teilen und eine Fashion Community aufzubauen – der Gründer Khan Nguyen hatte immer den Traum, sein Hobby zum Beruf zu machen. Er ist studierter Dipl. Grafik- und Kommunikationsdesigner und gleichzeitig ein männlicher Fashionista. Mit seiner Idee haben sich allerdings auch spezielle Herausforderungen eingestellt. Schnell erkennt er, dass zur wirtschaftlich erfolgreichen Verwirklichung seines Traums ein passendes und skalierbares Geschäftsmodell sowie eine externe Finanzierung notwendig sein werden. Mit Hilfe des Beraters Eligiusz Skwara sollte das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden.

Angefangen hat alles mit folgender Idee. Jeder – egal ob Frau oder Mann, stellt sich doch irgendwann die Frage: “Was soll ich zu einem bestimmten Anlass anziehen?“ Einigen fällt eine Antwort leicht, anderen dagegen schwer. Diese Ausgangssituation war die Basis für sengaa – modebewusste Menschen sollen dafür belohnt werden, dass sie Ihre Styles veröffentlichen und anderen Nutzern damit als Inspirationsquelle dienen. In ersten Anlaufversuchen in Form einer Homepage, fand die Idee bei der Zielgruppe einen ersten Anklang. Damals haben sich Nutzer auf der Homepage angemeldet, Bilder hochgeladen, geliked  und kommentiert. Unbeantwortet blieben damals Fragen nach einem geeigneten Geschäfts- und Monetarisierungskonzept, der passenden Positionierung, der Skalierbarkeit sowie der Finanzierung des Vorhabens.

Khan Nguyen, der Geschäftsführer der sengaa GmbH erinnert sich an den ersten Kontakt zu seinem zukünftigen Berater: „Herrn Skwara habe ich auf einer Investorenveranstaltung in Mannheim getroffen. Er hat das Potenzial in sengaa sofort erkannt und seine Unterstützung bei der Beantwortung der aufgetretenen Fragen angeboten. Im Rahmen eines EXI-Gutscheins haben wir unsere Zusammenarbeit begonnen.“

„Während der Zusammenarbeit mit Herrn Skwara haben wir die Erfahrung der letzten Monate aufgegriffen und ein Geschäftsmodell entwickelt, das das Potenzial des Konzepts voll ausschöpft. Hier sind wir stark konzeptionell vorgegangen d.h. wir haben uns zunächst anhand einer Business Model Canvas / Value Proposition Designer mit den Herausforderungen potenzieller Kunden auseinandergesetzt und passende Dienstleistungspakete ausgearbeitet. Die Ergebnisse unserer konzeptionellen Arbeit haben wir gemäß des Lean Startup Gedankens schnell und gleichzeitig sehr detailliert verifiziert. In diesem Schritt habe ich bemerkt, wie wichtig die Validierung von Annahmen in seinem Beratungskonzept spielt. Dabei versteht er unter Validierung viel mehr als nur einen möglichen Kunden zu fragen, ob er ein Produkt kaufen würde, sobald es auf dem Markt ist. Vielmehr sollte es das Ziel sein, einen Kunden oder Geschäftspartner bereits heute derart zu begeistern, dass er bereit ist, für ein Produkt zu bezahlen, obwohl es noch gar nicht verfügbar ist. Dies ist die stärkste Form der Validierung und schult gleichzeitig die Vertriebsfähigkeit von Gründern. Es war erstaunlich zu sehen, wie schnell und dennoch detailliert man ein Geschäftsmodell validieren kann, ohne einen einzigen Euro auszugeben. Außerdem legt Herr Skwara sehr viel Wert darauf, potenzielle Kunden in die Entwicklung von Prototypen einzubinden. Dies beschleunigt einfach den Prozess der Produktentwicklung und senkt das Risiko am Markt vorbei zu entwickeln. Anhand dieser Prinzipien haben wir das Geschäftsmodell entwickelt, validiert und optimiert.“

Schnell wurde klar, dass die ursprüngliche Idee der web-basierten Umsetzung nicht der richtige Weg war. Warum? Das Smartphone hat in kürzester Zeit das Kauf-, Inspirations- und Suchverhalten von Kunden verändert und damit die komplette Customer Journey revolutioniert. Der Begriff Customer Journey bezeichnet dabei die „Reise“ eines potenziellen Kunden über verschiedene Kontaktpunkte mit einem Produkt, einer Marke oder einem Unternehmen (engl. Touchpoints), bis er eine gewünschte Zielhandlung durchführt. Eine Customer Journey kann sich über mehrere Stunden oder Tage erstrecken, bis eine gewünschte Zielhandlung – meistens Käufe, Bestellungen oder Anfragen – vollzogen wird. 93% der Konsumenten, die ihr Smartphone zur Recherche nach Produkten und Dienstleistungen verwenden, kaufen anschließend auch. Bei 50% endet die Recherche mit einem Kauf/Bestellung innerhalb einer Stunde – so eine aktuelle Studie von google. Experten sind sich daher einig, dass mobiles Marketing in seiner Bedeutung im Marketing Mix stets an Bedeutung gewinnen wird. Diesen Trend wollten wir nutzen und haben das gesamte Konzept auf Basis einer mobilen App aufgesetzt.

Im Anschluss an die Zusammenarbeit mit Herrn Skwara wurde die sengaa GmbH gegründet und das Geschäftsmodell gemäß des ausgearbeiteten Plans umgesetzt. Die sengaa App wurde programmiert und bietet nun seinen Kunden alle Vorteile mobilen Marketings. Dabei positioniert sich sengaa in einer hochkompetitiven Umgebung als DIE neue mobile Marketingplattform für Werbetreibende aus dem Fashion- & Lifestyle-Bereich. Kern der Plattform sind sogenannte sengaa Contests. Hierbei handelt es sich um Fotowettbewerbe zu jeweils unterschiedlichen Fashion- oder Lifestyle-Themen. Nutzer nehmen kostenlos an den Contests teil, indem sie zum jeweiligen Contest passende Bilder hochladen. Die Bilder werden von der Community bewertet und können auch kommentiert werden. Dabei gibt es nur Likes –  und keine Dislikes. Die Bilder mit den meisten Likes gewinnen exklusive Preise, die von den Partnern gestellt werden.

Für die Nutzer entsteht durch den spannenden Wettbewerbscharakter ein Gamification-Effekt, der zur regelmäßigen Nutzung der App führt und ähnlich dem Crowdinvesting Prinzip dazu anregt, Freunde, Familie und Bekannte zur Nutzung der App zu bewegen und für die eigenen, hochgeladenen Styles zu „voten“. Für die Partner von sengaa entsteht gleichzeitig eine sehr interessante Werbesituation, in der sich die Nutzer mit ihren Marken und Produkten über einen längeren Zeitraum auseinandersetzen und eine emotionale Bindung aufbauen („Ich will den Preis gewinnen“). Während der Laufzeit der Wettbewerbe – meistens zwei Wochen – besuchen sengaa Nutzer die Shops der Contest-Sponsoren, um sich zum einen ein Bild von dem Sponsor des Wettbewerbs und zum anderen von den Produkten, die es im Rahmen der Contests oftmals als Preis zu gewinnen gibt, zu machen. Dies gilt sowohl für Online- als auch Offline-Partner. Durch unseren Fokus auf Fashion & Lifestyle bieten wir unseren Partnern darüber hinaus eine Werbefläche, in der – unabhängig von sengaa Contests – ein nahezu streuverlustfreies Marketing in einem für die Nutzer sehr relevanten Umfeld möglich ist.

3 Monate nach Gründung hat sengaa mehr als 50 Partner und erwirtschaftet bereits Umsätze im fünfstelligen Bereich. Mit diesem aktuellen Setup als Basis/MVP starten wir aktuell eine Investorensuche.

Eligiusz Skwara (Dipl. Kaufmann, MIB) ist Gründungsberater am Steinbeis Beratungszentrum Existenzgründung. Sein Beratungsansatz ist stark modular aufgebaut und adressiert zwei Hauptberatungsfelder. Zum einen die Geschäftsmodellentwicklung, – Validierung und Businessplanung, zum anderen die sog. Investor Readiness. Letztere bedeutet, Strategien zu entwickeln, damit externe Finanzierungsvorhaben schnell und zu angemessenen Konditionen erfolgen können – sei es bei Banken oder privaten Investoren. Seine Erfahrung als Venture Capital Investmentmanager kommt ihm bei der Beratung vor und während eines Finanzierungsprozesses zu Gute. Auf Wunsch stellt er auch Kontakt zu Investoren aus seinem Netzwerk her. Eligiusz Skwara ist Gastdozent an zwei Universitäten für die Themen „Business Modell Development & Innovation“ und „Startup-Finanzierungsstrategien“. Er ist außerdem Businessplanexperte beim Businessplanwettbewerb Science4Life.

Kontakt

Eligiusz Skwara

eligiusz.skwara@stw.de

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